| Der hierarchische Aufbau des Systems
der zentralen Orte vollzieht sich nach verschiedenen Prinzipien.
Nach dem Versorgungs- oder Marktprinzip sollen die Konsumenten
mit möglichst allen Gütern und Diensten bei
einer minimalen Anzahl an zentralen Orten versorgt werden.
A-Standorte sind Zentrale
Orte höchster Ordnung. Innerhalb ihrer Marktgebiete
werden 2 B-Standorte und 6 C-Standorte mit Gütern
höchster Zentralität versorgt.
Die B-Standorte befinden sich in Reichweite dreier angrenzender
Marktgebiete von A-Standorten. Die Wahrscheinlichkeit,
dass die Anwohner aus B nach A fahren, um ein bestimmtes
Gut zu erwerben, beträgt Eins zu Drei.
Bei sechs B-Standorten, die zu einem Drittel von einem
A-Standort versorgt werden, werden insgesamt zwei B-Standorte
einem A-Standort zugeordnet.
Weiterhin werden 6 C-Standorte von einem A-Standort
versorgt. Allgemein ist festzustellen, dass das Ergänzungsgebiet
eines Zentralen Ortes jeweils drei Marktgebiete nächst
niederer Ordnung enthält.
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Abb. 15: Das System der zentralen Orte
Quelle: Schätzl 2001: 77 |