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Der Prozess der Globalisierung hat Entwicklungspolitik
neu definiert. Als Teil der globalen Struktur- und Friedenspolitik
muss Entwicklungsarbeit heute mehr denn je leisten:
Bekämpfung von Armut und AIDS, Förderung der
Menschenrechte, Stärkung der Rechte von Frauen.
Entwicklungspolitik soll nachhaltiges Wachstum und Stabilität
fördern sowie demokratische Reformen unterstützen.
Die Etats für Entwicklungshilfe der Industrienationen
sind 2002 zwar seit langem wieder gestiegen, liegen
aber immer noch weit unter dem UN-Richtwert von 0,7
Prozent des Bruttonationaleinkommens.
Zudem ist vielfach umstritten, wo die Gelder am besten
eingesetzt sind: In den konsolidierten oder den ärmsten
Ländern, nur bei rein zivilen oder auch bei sicherheitspolitischen
Projekten. Welche Investitionen funktionieren als "Hilfe
zur Selbsthilfe" und wo fängt die Abhängigkeit
an? |