Projekt :: e-geography stadtgeographie i: einführung
 
 
  Der geographische Stadtbegriff  
 

Als Kriterien für den geographischen Stadtbegriff gibt es eine Vielzahl von Merkmalen mit unterschiedlichen Kombinationsmöglichkeiten. Aufgrund der Vielseitigkeit des geographischen Stadtbegriffes kann es aber auch zu fließenden Übergängen zwischen städtischen und ländlichen Siedlungen kommen.

 


Stadt
Quelle: www.sxc.hu

 

Merkmale des geographischen Stadtbegriffes

  • Geschlossenheit der Ortsform (muss nur im Stadtkern überwiegen)
  • gewissen Größe des Ortes (durch die Einwohnerzahl definierte Stadtgröße)
  • städtisches Leben innerhalb des Ortes
  • Mindestmaß an Zentralität
  • hohe Bebauungsdichte (Intensität der Stadtraumnutzung)
  • überwiegende Mehrstöckigkeit der Gebäude zumindest im Stadtkern
  • hohe Wohn- und Arbeitsstätten-/-platzdichte
  • deutliche funktionale innere Gliederung
  • differenzierte innere sozialräumliche Gliederung
  • besondere Bevölkerungs- und Sozialstruktur
  • Bevölkerungswachstum v.a. durch Wanderungsgewinn (in den Entwicklungsländern z.T. eher durch natürliches Bevölkerungswachstum)
  • Dominanz sekundär- und tertiärwirtschaftlicher Tätigkeiten, Arbeitsteilung (Kriterium der Erwerbsstruktur als Grundlage funktioneller Kassifikationen)
  • Einpendlerüberschuss
  • städtische Lebens-, Kultur- und Wirtschaftsformen
  • relativ hohe Verkehrswertigkeit
  • z.T. hohe Umweltbelastung
 
   
   
   
   
   
   
   
 
   
   
   
   
   
   
   
   
   
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